AT-Treiber

    Moin Gemeinde,
    ​da es hier schon einige AT-Fahrer gibt, wollte ich mal nach deren Bereifung fragen und ob sie diesen wieder empfehlen würden?
    ​Ich selbst fahre den Dunlop Trailsmart und würde ihn nicht wieder nehmen. Eigentlich ist er ganz ordentlich, allerdings wenn Bitumennähte oder Spurrillen kommen, dann wird es zur Tanzeinlage ;( . Ich habe ihn jetzt 8 tkm drauf und Profil ist noch reichlich vorhanden.
    Gruß

    Pieke

    (Am Arsch vorbei führt auch ein Weg!) ;)
    Hallo Andre,
    ich fahre im Moment den CTA2 und hab den jetzt ca 7k gefahren und keine negativen Eindrücke gewonnen, Strassenbeläge so ziemlich alles was man sich vorstellen kann...
    Ich würde den wiedernehmen...wobei ich im Moment noch nicht abschätzen kann wie lange der noch halten wird. Vorne baut er schneller ab als hinten habe ich so den Eindruck
    Gruß an Alle
    Johann
    __________________________________________________
    If today was perfect there would be no need for tomorrow
    klick mich
    Ich fahre den D610 Und rate davon dringend ab. Das ist der schlechteste Reifen den in in den letzten 20 Jahren gefahren habe und deshalb kommt er runter.

    Gr Uwe
    Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an und handelt.
    Leistung hat man genug, wenn man morgens Angst hat aufzusteigen. :saint:
    Also ich hatte auf der CT Metzeler Tourance Next, nach diesem Habe ich den Pirelli Scorpion Trail 2 gefahren, der legt noch eine Schippe drauf, was aber bei meiner ein lechtes Hochgeschwindigkeitspendeln bei voller Bepackung verursacht, Laufleistung beim MTN über 10tkm was beim PST ca 1,5/2 tkm weniger Laufleistung haben.
    Derzeit fahre ich Metzeler Roadtec01 der aber schon recht früh runter ist.
    Ich werde bald wieder den Pirelli fahren.
    Mitglied im VFR OC

    Verhalte Dich Deinen Mitmenschen gegenüber so, wie Du selbst behandelt werden möchtest. :thumbup:
    Der Dunlop 610 war echt besch... sobald es nur feucht wurde :thumbdown: Kann da Uwe nur zustimmen.

    Seit dieser Saison hab ich den Pirelli Scorpion Trail II drauf. Mittlerweile schon 1900 km...perfekt. Die 4 km nasse Strasse die dabei war hat er auch gut gemeistert.

    Ich hatte den PST II auch 2x auf dem CT und war immer zufrieden...auch im nassen.


    Gruß
    Norman

    genieße...solange Du kannst
    ;)
    Also mit dem Conti Trailattack bin ich seit ca. 5000km eigentlich recht zufrieden, bei Bitumen reagiert er aber sehr empfindlich (wie so ziemlich jeder Reifen ;) ). Bin grade am überlegen ob ich als nächstes mal den Bridgetone Battlax A41 teste. Varahannes ist von dem übrigens total begeistert.
    Der neue D 610 mit glaube ich W Kennung soll zwar etwas besser als der alte sein aber bei mir kommt der mit Sicherheit nimmer drauf :thumbdown:
    Es grüsst der Frank

    Zauberei aus V4 wurde R2 8o
    Moin Jungs. Bin wieder aus den Driving Center Groß Dölln zurück. Dort haben wir ein 2 tägiges Kurventraining absolviert, wobei die hauseigene Rennstrecke exklusiv für uns reserviert war.

    Möchte hier mal meine eigenen (und natürlich völlig subjektiven) Eindrücke zum A41 wiedergeben.
    Die sind zwiegespalten - um es mal vorweg zu nehmen.
    Als Organisator dieses Events habe ich es mir zur Aufgabe gemacht mich um die Neulinge, Wiedereinsteiger etc. zu kümmern und fahre immer in deren Gruppe mit. Hier ist das Geschwindigkeitslevel zum Anfang eher gemütlich. Wir haben am ersten Tag ein erweitertes Fahrsicherheitstraining gemacht. Darauf habe ich mich diesesmal besonders gefreut, weil ich gerade hier am meisten über meine neue AT lernen kann. Ich muß es mal so sagen - das hat mir (und der neuen AT) wohl den Arsch gerettet.

    Ich hatte ja hier schon mal gepostet dass ich hier im normalen Straßenverkehr schon nicht mehr weit weg von der Reifenkante war. Wir haben in einem "Langsamfahrteil" des weitläufigen Geländes folgende Übung gefahren. Der Instruktor hat uns einen Kreidestrich quer über beide Reifen gemacht. Dann sollten wir 3-4 Runden fahren, zurück kommen, nicht auf die Reifen schauen und sagen was wir denken wie groß wohl noch unser Sicherheitsbereich (im allgemeinen Angststreifen) noch ist. Ich kenne diesen Kurs und durch die kinderleichte Art die AT bewegen zu können (ganz im Gegensatz zu meiner VFR 1200) war ich hier schon ziemlich flott unterwegs. Ich hatte das Gefühl dass meine Schräglage schon ziemlich ausgeprägt war und ich hatte es noch auf einen 5mm breiten Strich bis zur Profilkante geschätzt. Geschockt war ich dann als ich das Resultat sah. Da war nix mehr......
    Ich habe es mehrmals reproduziert und bin immer zum gleichen Ergebnis gekommen. Ich war geschockt. Denn ich befand mich in einem Bereich in dem ich mich überhaupt nicht unwohl gefühlt hatte. Im Normalfall habe ich auf der Rennstrecke noch viel mehr Schräglage. Nicht auszudenken was passiert wäre wenn ich bei den schnellen Jungs mitgefahren wäre, denn ich bezweifle hier mal dass ich bis zum Indikator Fußraste gekommen wäre. Hätte wohl schon vorher auf der Nase gelegen.

    Am zweiten Tag habe ich mal auf der Rennstrecke für mich alleine mit der Kreideübung mal verschiedene Fahrübungen gemacht um mich an die Grenzen heran zu tasten. Ich bin eher der Typ "legen" . Mit dieser Variante hat die Rennstrecke das bestätigt, was ich schon am ersten Tag bemerkt habe. Ich bin sehr schnell auf der Kante und zwar noch weit bevor ich mich von Haus aus unwohl wegen zu hoher Schräglage fühle. Also muß der Arsch von der Sitzbank. Dann geht es schon besser. Aber es ist kein Fahrstil den ich im Alltag pflegen möchte - und schon gar nicht mit der AT.

    Abends am Biertisch haben wir das ausgiebig diskutiert und da kamen dann noch Ratschläge wie "du kannst auch über die Kante hinaus fahren" aber mein gesunder Menschenverstand rät mir das lieber nicht zu probieren. Habe das natürlich auch mit den Instruktoren diskutiert. Einer hat meine AT noch mal zum Abschluß über die Rennstrecke gefahren. Er fährt im normalen Leben (und bei den Trainings) eine 1200er GS. Er hat die AT wirklich sehr flott bewegt, war aber mit seinen Knien in den Kurven dabei wirklich auf dem Asphalt.
    Auch er sagte dass ich die AT mit dem Reifen nicht auf die Fußrasten bekomme. Eher liege ich im Dreck.

    Fazit: Der AT41 ist ein wirklich sehr guter Reifen der sich sehr neutral, gleichzeitig sehr genau fahren lässt und (zumindest im Trockenen kann ich das beurteilen) einen super Grip aufweist.

    Im normalen Strassenverkehr ist es ein wirklich guter Reifen. Nur ich persönlich finde es gefährlich, wenn der Indikator "schleifende Fußraste" nicht mehr da ist um dich vor drohendem Haftungsverlust der Reifen zu warnen.

    Ich werde diesen Reifen weiter fahren, evtl. noch mit den Fahrwerkseinstellungen ein wenig experimentieren. Von der VFR wollte ich weg um mich ein wenig zu entschleunigen. Mit dem A41 muss ich das auch physisch tun. Darum nehme ich das locker.
    Schöner Bericht. :thumbup: Aber du hast Recht. Wenn die Flanke zu Ende ist, dann ist auch ende mit Fahren. Ich hatte mir das Fahren bei dir angeschaut und du warst nicht mal "schräg" wo die Kante des Reifen schon erreicht ist. Für mich fällt dann der A41 raus.
    Gruß

    Pieke

    (Am Arsch vorbei führt auch ein Weg!) ;)

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