Unwucht der reifen

    Früher haben die bösen Gesellen ein halbes Glas Wasser in den Reifen geschüttet, montiert und dann den Lehrling wuchten lassen
    Solange bis er verzweifelt um Hilfe gebeten hat
    Die Maschine hat nie 0 Gramm angezeigt
    Also Flüssigkeit weiß scheinbar nicht wo der Reifen Unwucht hat
    War immer wieder lustig
    Aufm Moped fühl ich mich wie 20 aaber bis ich mal drauf sitz :whistling:
    So, die Leute mit RDK haben das Thema auch schon durch, aber keiner hat sich geoutet das Grandulat benutzt zu haben.
    Nur bei einer Guzzi, ohne Reifendruckanzeige, hat damit 8 000 km geschafft. Was man auf den Bild sieht, sind die Laufspuren der Kügelchen im Reifen. Und genau diesen Abrieb, macht mich skeptisch, nicht das sich dieser an einem ungewünschten Bauteil sich absetzt.
    Warte noch auf die Bilderfreigabe, dann setze ich die mal hier ein.
    Mitglied im VFR OC

    Verhalte Dich Deinen Mitmenschen gegenüber so, wie Du selbst behandelt werden möchtest. :thumbup:

    Bernd 2 schrieb:

    Was man auf den Bild sieht, sind die Laufspuren der Kügelchen im Reifen. Und genau diesen Abrieb, macht mich skeptisch, nicht das sich dieser an einem ungewünschten Bauteil sich absetzt.
    Warte noch auf die Bilderfreigabe, dann setze ich die mal hier ein.


    Wenn ich Funktion und Wirkungsweise richtig verstehe, kann es (eigentlich) niemals Laufspuren geben.
    • Laut Beschreibung muss die richtige Menge Kügelchen in die Reifen.
    • Die Kügelchen haften elektrotstatisch an der Reifeninnenwand und werden zudem auch von der Zentrifugalkraft dort gehalten.
    • Die Kügelchen direkt an der Wand müssen dort relativ dicht beieinander sein und können dann auch wegen der Nachbarkügelchen dort nicht so einfach weg.
    • Die Kügelchen bewegen sich nur nach extremen Remplern (Schlaglöcher, Gehsteigkanten, Kanaldeckel), sonst also gar keine Bewegung (wozu auch?).
    • Sie bleiben auch haften, wenn man anhält und solange man nicht grade immer seine Reifen abklopft.
    • Ausgleichsbewegungen finden bei Unwuchten demzufolge immer nur kurz und wohl in Kugelschichten weiter zur Nabe hin statt.

    Ich attestiere (ohne es genau zu wissen): Wenn Spuren zu sehen sind, war zu wenig von dem Zeug drinn, ...
    Für mich derzeit eine recht logische Schlussfolgerung (neben der Ursache wo das Zeug wegen zu viel Wasser im Reifen zusammenklumpt), ...
    die linke Hand zum Gruß und immer brav oben bleiben
    Richi


    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Richi1968“ ()

    Mich hats soweit überzeugt, dass ich es in jedem Fall im nächsten Vorderreifen (vermutlich noch diesen Herbst) meiner Varadero ausprobieren werde.
    Bei meiner VFR sind derzeit vorne gar keine Gewichte nötig.

    An der Vara hält eine Wuchtung nach dem Aufziehen immer blos ein paar Hundert km vor und ich musste noch jedesmal nachwuchten lassen.

    In diesem Zusammenhang ein Dankeschön an Herrn Thurn wegen dem Hinweis mit durchrutschendem Gummi beim Bremsen wegen zu viel bzw. noch glitschiger Montierpaste. Leider habe ich bis heute noch nicht auf die Markierungen geachtet.
    die linke Hand zum Gruß und immer brav oben bleiben
    Richi


    Hallo Richi!
    Genau so habe ich es auch verstanden das die dort bleiben, aber wie kommt die Laufspur in das Reifeninnere?
    Du wirst es auf den Bild sehen, das man dort eine Spur sieht....
    Auch ich werde es versuchen, denn ich ziehe die Räder selber auf und ab. Da ich derzeit keine Aufnahme um das Hinterrad zu wuchten.

    Würde mich freuen wenn du uns mal deine Erfahrungen berichtest.
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    Bernd 2 schrieb:

    Hallo Richi!
    Genau so habe ich es auch verstanden das die dort bleiben, aber wie kommt die Laufspur in das Reifeninnere?

    Nach meinem Verständnis eben nur dann, wenn zu wenig drinn ist oder das Zeug klumpt, sich also nicht gleichmäßig verteilen kann.

    Bernd 2 schrieb:

    Würde mich freuen wenn du uns mal deine Erfahrungen berichtest.

    Wird noch etwa 4 k km dauern, also etwa Mitte September (nach meiner Rumänien-Runde), ...
    die linke Hand zum Gruß und immer brav oben bleiben
    Richi


    tiredoc schrieb:

    Da stellt sich dann nur die Frage warum schüttet nicht jeder Fahrzeughersteller ne Prise von dem Wundermittel in die Reifen
    Reifenhändler geben horrende Summen aus für Auswuchtmaschinen und im Motorradrennsport wird immernoch auf dem Bock ausgependelt
    Sind die alle unwissend? Glaube ich nicht, denn das Zeug habe ich schon vor über 30 Jahren aus LKW Reifen geschippt also neu und innovativ ist es nicht.
    Nur der Produktname und die Anbieter haben sich geändert
    Fragen über Fragen


    Da ist dann meistens der Hund begraben und der heißt Loby. Wenn das Wundermittel das macht was es soll, dann sind die Wucht Maschinen und Gewichte ja überflüssig........und auch viele würden dann ihre Reifen vieleicht selber wechseln......ein Schelm der Böses dabei denkt.

    Gruß

    Bernd
    Motorräder zur Zeit angemeldet: Honda, YAMAHA und Suzuki
    Honda VFR 1200F SC 63 Baujahr 2010 173 PS
    Yamaha TRX 850 Baujahr 1997 83 PS
    Yamaha XJ 600N 4LX- RJ01 Baujahr 1994 61 PS
    Suzuki 650 XF Freewind Baujahr 1999 48 PS
    So jetzt habe ich Bilder
    Hankook
    215/75R17,5
    Also von einem 7,5 Tonner kein Fernverkehr
    Ich hoffe man kann es erkennen
    Und bitte keine Hinweise auf Überlastung oder zu wenig Luft das würde anders aussehen
    Bilder
    • IMG_20180719_115849111-2080x1560.jpg

      760,58 kB, 2.080×1.560, 30 mal angesehen
    • IMG_20180719_115904427-2080x1560.jpg

      639,88 kB, 2.080×1.560, 35 mal angesehen
    Aufm Moped fühl ich mich wie 20 aaber bis ich mal drauf sitz :whistling:
    So schauts nach 5tkm und korrektem Luftdruck und der Verwendung von Kunststoffgranulat bei meinen Reifen aus......

    @ tiredoc: Ich erkenne in deinen Bildern keinen Abrieb, das sieht eher nach unverträglicher Chemie aus. Ich kann mir das Schadensbild nicht durch das rumpurzeln von kleinen Glaskugeln oder Kunststoffgranulat erklären!
    Bilder
    • INNEN1.jpg

      874,47 kB, 1.356×1.808, 30 mal angesehen
    • AUSSEN.jpg

      829,06 kB, 1.183×1.577, 25 mal angesehen
    Habe auch nichts von Abrieb geschrieben sondern von Rissen
    Die sind auch nicht in der Reifenmitte sondern am Übergang von Schulter zu Seitenwand
    Wie und was da genau passiert konnte uns auch von Seiten der Reifenhersteller niemand erklären
    Davon sind mit Ausnahme von Michelin alle auch namhafte Hersteller betroffen hat also nix mit Billigreifen zu tun
    Ich mache mal ein Foto von dem Zeug ob das vergleichbar ist
    Aufm Moped fühl ich mich wie 20 aaber bis ich mal drauf sitz :whistling:
    Nabend zusammen!

    Ich hoffe, es ist in Ordnung wenn ich mich hier auch mal einklinke... ;)

    Ich habe zwar nicht wirklich Ahnung von Reifen, bin dafür aber seit einigen Jährchen als gelernter Werkstoff- und Qualitätsprüfer im Stahl- und Metallbereich tätig. Finden und lokalisieren von Rissen, Fehlstellen, Laufspuren und Ähnlichem gehören daher zu meinem Tagesgeschäft.

    Vom Logischen her würde ich davon ausgehen, das sich das Granulat oder der Sand im Reifen im Fahrbetrieb in der Reifenmitte sammelt und dann in Umfangsrichtung bewegt, wenn die elektrostatische Haftung an der Reifenwand nicht mehr groß genug ist. Dies könnte dann vielleicht schon zu Laufspuren im Reifeninneren an der Beschichtung führen - in etwa so, wie es auf dem Bild von alleshonda aussieht. Allerdings sieht das, was ich auf dem Bild sehen kann, für mich in keiner Weise bedenklich aus.

    Auf den Bildern von tiredoc hingegen sehe ich in der Reifenmitte gar keinen Abrieb, sondern
    - wie er ja selbst schon schreibt- Risse quer zur Laufrichtung im Übergang von der Reifenschulter zur Reifenflanke.
    Gründe hierfür könnten meiner Meinung nach eventuell Materialermüdung, bzw. eine für die Belastung auf Dauer nicht ganz passende chemische Zusammensetzung des Reifenmaterials sein.
    Auch eine thermische Überlastung durch falschen Luftdruck (eher zu wenig, Reifenkante bildet ständig eine Wulst, walkt zuviel?), oder das Transportieren von mehr Gewicht als zulässig, oder eine Kombination aus allem könnte meiner Meinung nach für solche Risse verantwortlich sein.

    Wie dem auch sei, ich hoffe wir kommen dem Ganzen hier noch auf die Spur...
    Grüße, Markus


    Wo kein Wille ist, ist auch ein Weg... :saint:
    Hallo Bernd,
    also eine richtige Spur sehe ich da nicht, höchstens ein Verfärbung, wohingegen bei Richard schon eine Spur zu sehen ist. Die finde ich auch unbedenklich. Unsere Reifen halten ja auch nicht so lange. Allerdings bei den LKW-Reifen geht das gar nicht. Da findet ein Bauteilversagen statt.
    Vielleicht liegt es auch an der Karkassenkrümmung der Reifen, warum bei den einem Laufspuren zu sehen sind und bei dem anderen sich richtige Risse bilden.
    Gruß

    Pieke

    (Was brauch´ ich Sex? Das Leben fickt mich jeden Tag) 8| :D
    Ich vermute es gibt da ein klitzekleines Mißverständnis!!
    Die Reifeninnenseite auf dem Bild von mir hat ÜBERHAUPT keinen Abrieb. Die Spur in der Mitte ist auch beim Neureifen genau so, da ist nix weg gerubbelt!!!
    Falls sich das Granulat über 5000km so in den Reifen rein fräsen würde , was würde dann mit meinen Reifen nach 10000 km passieren?!?!?! Das wäre mir dann doch zu gefährlich! Außerdem weiß ich ja jetzt, das in den schlauchlosen Reifen gasdichte Innerliner verbaut sind. Wenn die vom Granulat so weggeschliffen würden hätte ich ja irgendwann mit Luftverlust zu kämpfen, der aber bisher nie ein Thema war!!

    Wenn ich das Bild von Bernd 2 anschaue, sehe ich das Gleiche: keinen Abrieb!!!

    Tiredoc meinte aber, das die Schäden wie beschrieben nur an Reifen auftreten, die mit irgendeiner Art von Granulat/ Sand/ Glaskügelchen gefüllt waren, ohne das die Innenseite des Reifens sich abschleift! Wäre echt interessant zu wissen wo das herkommt!
    Immer senkrecht bleiben!!

    Richard

    alleshonda schrieb:

    Ich vermute es gibt da ein klitzekleines Mißverständnis!!


    Nix für ungut Richard...

    Ich sagte ja von Reifen hab ich keine Ahnung, habe daher auch noch keinen von innen gesehen.
    Sah für mich auf den Bildern halt irgendwie nach Abrieb aus, ist halt schwer zu beurteilen wenn man das Teil nicht im Original vor der Nase hat - da wäre es dann wahrscheinlich auch direkt ersichtlich gewesen das kein Abrieb da ist.

    Die mattere Innenfläche auf dem Bild von Bernd wäre dann wohl auch original?
    Im Übrigen hatte ich nicht vor hier irgenwem Unkenntnis zu unterstellen, oder böse Kritik zu üben - waren einfach nur meine Gedanken zum Thema...
    Ich bin auch immer froh, wenn ich etwas dazu lernen kann - gerade wenn es um Dinge rund ums Motorrad geht.

    In diesem Sinne - nie in die Waagerechte kommen!
    Grüße, Markus


    Wo kein Wille ist, ist auch ein Weg... :saint:
    Also... ich komme aus der Dauererprobung und ich habe schon so einiges gesehen wo ich gesagt habe, ach das bisschen.
    Der noch so kleine Abrieb, setzt sich irgend wo ab, ob es durch die Statik, der Sensor ist? Dazu gibt es noch keine Ergebnisse. Klar einige sagen nun .... na dann probiere es mal aus! Nö das Geld was ich da verbrennen würde, würde ich lieber mein Luder schlucken lassen. ;)
    Und noch mal, würde ich ein Motorrad fahren was kein RDK Sensor hat, würde ich über die lachen die sowas haben, das ich nun über mich selber lache.... doch geht auch, sehe das mit Humor.
    Mitglied im VFR OC

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